| Großer Preis von Australien | ||
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| Strecke: | Albert Park in Melbourne | |
| Streckenlänge: | 5,303 km | |
| Sieger 98: | Mika Häkkinen | |
| Besonderheiten: | Teilweise Straßennetz | |
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Pl. |
Fahrer / Team |
1 |
Mika Häkkinen/McLaren Mercedes |
2 |
David Coulthard/McLaren Mercedes |
3 |
Michael Schumacher/Ferrari |
4 |
Rubens Barrichello/Stewart-Ford |
5 |
H.-H. Frentzen/Jordan-Mugen-Honda |
6 |
Eddie Irvine/Ferrari |
7 |
G. Fisichella/Benetton-Playlife |
8 |
Ralf Schumacher/Williams Supertec |
9 |
Damon Hill/Jordan-Mugen-Honda |
10 |
Alexander Wurz/Benetton-Playlife |
11 |
Jacques Villeneuve/BAR-Supertec |
12 |
Jarno Trulli/Prost-Peugeot |
13 |
Johnny Herbert/Stewart-Ford |
14 |
Pedro Diniz/Sauber-Petronas |
15 |
Alex Zanardi/Williams-Supertec |
16 |
Jean Alesi/Sauber-Petronas |
17 |
Toranosuke Takagi/Arrows |
18 |
Pedro de la Rosa/Arrows |
19 |
Ricardo Zonta/BAR-Supertec |
20 |
Olivier Panis/Prost-Peugeot |
21 |
Luca Badoer/Minardi-Ford |
22 |
Marc Gene/Minardi-Ford |
| Out of 107 %: Marc Gene/Minardi-Ford (durfte dann doch starten) |
| Pl. | Fahrer / Team | Ausfallgrund |
| 1 | Eddie Irvine / Ferrari | - |
| 2 | H.-H. Frentzen / Jordan | - |
| 3 | Ralf
Schumacher / Williams |
- |
| 4 | Giancarlo Fisichella / Benneton | - |
| 5 | Rubens Barrichello / Stewart | - |
| 6 | Pedro de la Rosa / Arrows | - |
| 7 | Toranosuke Takagi / Arrows | - |
| 8 | Michael Schumacher / Ferrari | - |
| - | Ricardo Zonta / BAR | 51. Runde - Motorschaden |
| - | Luca Badoer / Minardi | 44. Runde - Motorschaden ? |
| - | Alexander Wurz / Benneton | 29. Runde - gebrochene Hinterradaufhängung |
| - | Pedro Diniz / Sauber | 27. Runde - Schaltungsprobleme |
| - | Jarno Trulli / Prost | 25. Runde - Unfall |
| - | Marc Gene / Minardi | 25. Runde - Unfall |
| - | Olivier Panis / Prost | 24. Runde - ? |
| - | Mika Häkkinen / McLaren | 24. Runde - Hydraulikprobleme |
| - | Alessandro Zanardi / Williams | 20. Runde - Dreher |
| - | David Coulthard / McLaren | 15. Runde - Hydraulikprobleme |
| - | Jacques Villeneuve / BAR | 15. Runde - Dreher nach Heckflügelverlust |
| - | Damon Hill / Jordan | 01. Runde - Unfall |
| - | Jean Alesi / Sauber | Beim Start Schaltungsprobleme |
| - | Johnny Herbert / Stewart | Motorschaden in der Startaufstellung |
Schnellste Runde: Michael Schumacher - 1:32,699
WM-Stand Fahrer:
| Platz | Fahrer | Team | Punkte |
| 1 | Eddie Irvine | Ferrari | 10 |
| 2 | H.-H. Frentzen | Jordan-Mugen-Honda | 6 |
| 3 | Ralf Schumacher | Williams-Supertec | 4 |
| 4 | Giancarlo Fisichella | Benetton-Playlife | 3 |
| 5 | Rubens Barrichello | Stewart-Ford | 2 |
| 6 | Pedro de la Rosa | Arrows | 1 |
Was für ein Auftaktrennen, es wurde nie langweilig und ein Ereignis folgte dem anderen. Eigentlich muss man so etwas gesehen haben, aber vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen, der ein paar Sachen nachlesen möchte. Los ging es schon in der Startaufstellung nach der Einführungsrunde, als man sah wie ein Auto anfing zu Qualmen - wer war es eigentlich? Ein Stewart Ford, das war klar - aber welcher von beiden, war in der TV-Übertragung zuerst nicht so klar erkennbar. Aber man soll es nicht glauben, beide Stewarts blieben mit Motorschaden in der Startaufstellung stehen. Barrichello hatte Glück und konnte noch in das T-Car wechseln und aus der Boxengasse starten. Für Herbert war das Rennen schon beendet, bevor es überhaupt begonnen hatte. Neustart: Oh nein, Michael Schumacher kam nicht weg und das große Rätselraten ging los. Denn auch Takagi blieb stehen und Schumi kam noch vor ihm weg. Eigentlich hätte Michael dann seinen alten Startplatz wieder einnehmen können, aber er startete vom letzten Platz. Wahrscheinlich weil er angeschoben werden musste. In einer der ersten Kurven fiel dann schon Damon Hill nach einer leichten Kollision aus. Wie erwartet konnten sich die beiden McLaren schnell vom Verfolgerfeld absetzen. Den beiden folgten Eddie Irvine, H.-H. Frentzen und dann auf Platz 5 schon Ralf Schumacher, der von den beiden freien Startplätzen (Michael und Barrichello) profitierte. Michael Schumacher begann dann die Aufholjagd und konnte sich recht schnell nach vorne kämpfen. Den nächsten Ausfall hatte dann Jean Alesi. Dann kam wohl der schlimmste Unfall des Rennens von J. Villeneuve, er verlor einen Heckflügel und flog auf einer Geraden von Speed von der Strecke. Das Safety Car musste raus - gut für alle anderen Fahrer, die auf den Führenden Mika Häkkinen aufschließen können. David Coulthard hat sich in der Zwischenzeit schon mit Hydraulikproblemen verabschiedet. Durch Boxenstopps von anderen Fahrern in der Safety Car Phase konnte Michael Schumacher bis auf Rang 7 vorfahren. Die Lichter des Safety Cars sind aus - fliegender Neustart - was ist das? Eddie Irvine greift an und ist kurz vor der Ziellinie schon fast vorbei - Huch!? Fast alle Fahrer ziehen beim Restart an Mika Häkkinen vorbei - mit größeren Problemen muss er alle an sich vorbeiziehen lassen. Eddie ging als erster in die Kurve, hinten dran schaffte es Ralf Schumacher, H.-H. Frentzen zu überholen. Leider konnte er den 2. Startplatz nur kurz halten, denn H.-H. konnte ihn in der nächsten Kurve gleich wieder überholen. Uff, da bleibt einem ja fast das Herz stehen, soviel aufregendes gab es (mit Ausnahme vielleicht von Spa 98) schon lange nicht mehr in der Formel 1. Michael mittlerweile auf Platz 5 hinter seinem Bruder, der wiederum Jarno Trulli zwischen sich und Heinz-Harald hat. Diesmal wird Ralf seinen Bruder wohl kaum kampflos den Platz überlassen. Als nächster flog dann Alex Zanardi - Ralfs Teamkollege - von der Strecke. Und schon wieder Safety Car, da er sein Auto an einer sehr ungünstigen Stelle "parkte". Wieder Zeit für Boxenstopps, wodurch Ralf wieder auf Platz 3 und Michael auf 4 fuhr. Mika Häkkinen, der noch eine Zeitlang langsam hinterher gefahren war, gab dann auch und bog endgültig in die Boxengasse ab. Auch er mit Hydraulikproblemen. Neustart. Die nächsten Ausfälle - Marc Gene, Jarno Trulli und Olivier Panis wegen Unfällen. Und was ist jetzt mit Michael Schumacher los? Ralf fährt ihm davon - und oh Gott Nein, Reifenschaden und ein hängender Frontflügel. Aber zum Glück schaffte er es noch in die Boxengasse, aber musste sich leider wieder ganz hinten einreihen. Als nächstes fielen Pedro Diniz und Alexander Wurz aus. Schon wie bei Villeneuve sah der Abflug von Wurz - wegen gebrochener Hinterradaufhängung - nicht sehr toll aus. Auch dieser auf einer der schnellsten Stellen des Kurses. Auch Rubens Barrichello - wohl eine der größten Überraschungen des Wochenendes - ist vom Pech verfolgt und musste in die Box um eine 10 sec. Zeitstrafe abzusitzen. Nachdem Ralf schon in der Box war, gehen dann die beiden Führenden Eddie und Heinz-Harald in die Box. Ferrari machte wieder die bessere Arbeit, wodurch Eddie seine Führung behielt. Kurzzeitig schob sich Giancarlo Fisichella zwischen die beiden Führenden, allerdings hatte er noch keinen Boxenstopp. Und was war jetzt schon wieder los? Michael Schumacher kam ganz langsam in die Box - aber keiner wartete auf ihn. Als eine Boxendurchfahrt und in der nächsten Runde wieder rein. Da wartete man mit einem neuen Lenkrad auf ihn. Begeistert war er sichtlich nicht. Dann der nächste Ausfall - Badoer mit einem Motorschaden. Irvine läuft dann auf Zonta auf, der ihn 2 Runden lang aufhält, bis ihm der Motor platzt. Dann gab es noch mal einen Schreckensmoment, als Ralf Schumacher ein Luftleitblech wegflog, aber er konnte zum Glück normal weiterfahren. Dann endlich die Zieleinfahrt, nur 8 der 22 Fahrer hatten es geschafft. Einer der größten Überraschungen ist wohl, dass beide Arrows ins Ziel kamen und der Neuling Pedro de la Rosa auch noch einen Punkt holen konnte. Nur Ferrari und Arrows brachten beide Wagen ins Ziel. Eddie Irvine freute sich unwahrscheinlich über seinen ersten Formel 1-Sieg überhaupt. In der Presse-Konferenz wurde es dann noch mal ganz lustig: Als Ralf Schumacher in Deutsch kurz etwas über sein Rennen sagte, schnarchte Eddie Irvine neben ihm (kann man schlecht beschreiben, es war jedenfalls urkomisch). Es war ein absolutes
Spitzenrennen. |
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